Das Sütterlin-Alphabet

Normschrift nach Ludwig Sütterlin

Üben und Lernen – das Sütterlin-Alphabet

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Eine Dienstleistung
©2011, Ihrer Sütterlinstube Hamburg e.V.
http://www.suetterlinstube-hamburg.de
 
  • 1911 bis Heute

    • Die Sütterlinschrift wurde 1911 im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums von dem Grafiker Ludwig Sütterlin zur Vereinfachung und Normierung der damals vielen ver­schie­denen deutschen Schriften ge­schaffen.
      Um das Schreibenlernen in den Schu­len zu erleichtern, vereinfachte Sütterlin die Form der Buchstaben und ver­rin­gerte die Ober- und Unterlängen.
      Die Schrift wurde in Preußen ab 1915 verbindlich eingeführt und löste in den 1920er Jahren die deutsche Kurrent­schrift ab.
      Ab ca. 1935 wurde die Schrift leicht schräg gestellt und enthielt weniger Rundformen. Diese veränderte Schrift wurde dann als „deutsche Volksschrift” in den Schulen eingeführt und mit dem sogenannten „Bormann-Erlass” vom 3. Januar 1941 verboten.
      Ab 1942 wurde an den Schulen dann die lateinische Schrift als sogenannte "Deutsche Normalschrift" eingeführt.
      Seit 2011 ist es den Hamburger Schulen freigestellt, ob sie die la­tein­ische Schreibschrift weiter lehren oder ob die Kinder eine eigens erfundene „Grundschrift” lernen sollen.
      Bei der aus Druckbuchstaben be­ste­hen­den Schrift besitzt jeder kleine Buch­stabe am Anfang und Ende eine kleine Anschluss­stelle, an die der nächste Buchstabe angereiht werden kann.
      Viele befürchten bei dieser Ent­wick­lung, dass die nächsten Generationen die Schriftstücke ihrer Eltern und Groß­eltern nicht mehr entziffern können und fordern daher:

      Rettet die Schreibschrift!

      HaKenn