2.Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

Unsere bisherigen Aufträge

Die übertragenen Kriegstagebücher aus dem ersten und zweiten Weltkrieg waren mehrfach Bestandteil von Gedenkgottesdiensten (zum Auschwitz-Gedenktag, Kriegsende und Volkstrauertag)

Beispiele übertragener Dokumente:


  • Tagebuch 1933 - 1945.
  • Briefwechsel Eltern-Sohn (letzterer Kriegsteilnehmer als Offizier) 1936 - 1944 Übertragung eines regelmäßigen Briefwechsels
  • Schriftstück vom 11.10.1939: Damals glaubte man noch, die Bombardierung deutscher Städte durch die Alliierten sei Feindpropaganda!
  • Auszug (Oktober 1941) aus einem Tagebuch von Hauptmann Georgheino Frhr. v. Münchhausen, Ordonnanzoffizier von General Adolf Heusinger, damals Stabschef des Heeres während des Russland-Feldzugs (katastrophale Versorgungslage des Heeres, unmenschliche Behandlung russischer Kriegsgefangener, Erschießung von 6.500 Juden durch die SS an der Beresina). Heusinger gehörte bekanntlich zum deutschen Widerstand und war 1957 - 1961 Generalinspekteur der Bundeswehr.
  • Briefe einer Deutschen 1941/42.
  • Briefe aus Norwegen 1941/42.
  • Feldpostbriefe eines deutschen Soldaten vom Russlandfeldzug (Gewaltmärsche als Folge des „Blitzkrieges“ deutscher Panzer, bevor er 1942 im Kaukasus fiel).
  • Todesmitteilung eines Kompaniechefs an die Angehörigen (nicht alle waren so mitfühlend).
  • Fast tägliche Briefe eines deutschen Soldaten 1942 - 1945 bis zu seinem Tode.
  • Briefe eines deutschen Besatzungsoffiziers im damaligen Reichsprotektorat Böhmen und Mähren (1942 - 12.4.45, in der letzten Kriegswoche in Prag erschossen) (übertragen durch früheren Soldaten an der Ostfront, abgetippt durch die Tochter eines Fahrers eines deutschen Generals – Emotionen!).
  • Erschütternder Abschiedsbrief einer Jüdin vom 5.12.1942 an ihre Familie (für einen israelischen Holocaust-Historiker.
  • Kriegstagebuch eines Marineoffiziers aus dem 2. Weltkrieg.
  • Briefe der Großmutter einer Einsenderin aus Ostpreußen (sie selbst kommt als kleines Kind vor).
  • Formular Gefallenen-Vermissten-Meldung (in der NS-Zeit mussten die Blockwarte Bericht über die Reaktion abgeben, die Angehörige beim Empfang der Nachricht über den Tod oder das Vermisstsein ihres Vaters, Ehemanns, Bruders oder Sohns zeigten).
  • Mehr als 500 Briefe (über 1300 Seiten) eines deutschen Propagandaoffiziers im besetzten Frankreich (wurden von dessen Sohn zusammen mit den gleichzeitigen Memoiren der Mutter eines jüdischen Freundes zu einem deutsch-jüdischen Dokudrama verarbeitet, mehrfach in den USA aufgeführt. Deutsche Erstaufführungen in Hamburg in der Zeit vom 7. - 10.11. 2008 Kirchgemeinde Ansgar, Logensaal der Kammerspiele, Jüdisches Gemeindezentrum Grindelhof, Walddörfer-Gymnasium.
  • Briefe eines Bauoffiziers aus dem besetzten Frankreich (u.a. über die Landung der Alliierten in der Normandie 1944 und die vorherige Bombardierung französischer Städte).
  • Kriegstagebuch eines Pionierfeldwebels (organisierte u.a. die technische Rückführung der deutschen Truppen aus Sizilien und die anschließende verbrannte Erde – laut Befehl waren nur Kirchen und Klöster zu schonen). Er starb durch Abschuss einer Sanitätsmaschine bei Radom
  • Briefe aus der Familie von Haeften 1900 - 1944. (Hans von Haeften, 1870 - 1937, seine Söhne, die 1944 hingerichteten Widerstandskämpfer Hans Bernd v. H., geb. 1905, Mitglied der bekennenden Kirche und des Kreisauer Kreises, Hans v.H., geb. 1908, persönlicher Adjutant Stauffenbergs). Einige Ergebnisse flossen in einen Gottesdienst am 19.7.2009 anlässlich der 65. Wiederkehr des Attentats vom 20. Juli 1944 ein.
  • Tagebuch aus der Familie von Hammerstein (beteiligt am deutschen Widerstand, u.a. wird berichtet, dass Admiral Canaris und Frau hier seinen letzten Geburtstag in Freiheit am 1.1.1944 verbrachten).
  • Abschiedsbrief von Helmut James Graf Moltke, Leiter des Kreisauer Kreises, an Schwester Ida Hübner am 24.10.1944 vor seiner Hinrichtung im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944.
  • Kriegszerstörungen in Bremen.
  • Rettungsaktion eines Hauses in Altona bei dem Angriff auf Hamburg („Operation Gomorrha” 1943).
  • Bericht über Luftangriff auf Duisburg am 15.10.1944.
  • Fluchtbericht aus Schlesien: 1945. Erschütternd die Berichte darüber, wie sich die asiatischen Hilfstruppen der Russen in Schlesien ab Januar 1945 verhalten haben.
  • Bericht über die letzten Kriegstage 1945 im Bereich Geesthacht.
  • Kriegstagebuch eines späteren Pfarrers (in Hamburg ab 1945).
  • Tagebuch 1939 - 1945 eines Hamburger Schulrats (veröffentlicht als Unterrichtsmaterial an Hamburger Schulen).
  • Erinnerungen eines Marinestabsoffiziers aus dem zweiten Weltkrieg für das Marinemuseum.
  • Tagebuch eines Luftschutzoffiziers in Ostpreußen, erste Nachkriegszeit im Siegerland.
  • Ca. 120 Briefe eines vor Stalingrad gefallenen Soldaten (der Sohn, Vater der Einsenderin lernte ihn nicht mehr kennen).
  • Tiefsinnige Briefe eines rheinischen Lehrers aus dem 2. Weltkrieg, danach Protokolle seiner Schule (für das Buchprojekt eines früheren dankbaren Schülers).
  • Fast täglicher Briefwechsel zwischen einer jungen Mutter und ihrem eingezogenen Mann im Kriegsjahr 1940. Die Briefe schildern in erschütternder Weise die Sorgen einer Frau um ihren Mann im Kriege. Sie zeigen die Schrecken des Krieges, der Flugzeugangriffe, der Toten auf. Auszüge der Briefe wurden von der Enkelin in einem Theaterstück verarbeitet.
  • 150 Briefe aus der Zeit 1943 bis 1947 eines frisch verheirateten Ehepaares aus Graz. Beide sind überzeugte Nationalsozialisten und schreiben sich sehr sehnsuchtsvolle Liebesbriefe, aber auch detailliert über ihren Alltag. Nach dem Ende des Krieges wird die junge Frau unter der englischen Besatzung in Graz verhaftet und der junge Mann verlässt Österreich, um seiner Verhaftung zu entgehen.